Methode

Saxophon spielen ist ein lebenslanger Prozess und beschränkt sich durchaus nicht auf das bloße Erlernen von körperlichen und notenleserischen Fähigkeiten. Forschergeist ist gefragt.

Ich habe schon sehr früh begonnen, Musik zu lernen und dabei ist mir immer wieder aufgefallen, dass die Bereitschaft dazu aus mir selbst kommen muss und die Disziplin des regelmäßigen Übens und Spielens eher aus einem starken inneren Bedürfnis zu Lernen und besser zu werden als aus Pflichtbewusstsein aufrecht erhalten werden kann, ohne zur Qual zu werden. Auch die für mich selbst “richtige” Art der Entwicklung kann drastischen Veränderungen unterworfen sein.

Wichtige Erfolge im Lernen, welche mir auch heute noch so gegenwärtig sind, als wäre es gerade eben gewesen, obwohl sie manchmal bis zu 30 Jahren zurück liegen können, sind immer Impulsen und Ideen aus mir selbst heraus entsprungen, denen ich dann nachgegangen bin und die ich erforscht habe.

Dabei habe ich festgestellt, dass die Prinzipien davon meist auf das Lernen und “Sich Entwickeln” in egal welchen Bereichen problemlos anzuwenden sind.

Insofern ist der Unterricht den ich gebe, in erster Linie am Lernen und am Menschen selbst und erst dann am Instrument orientiert.

Obwohl ich glaube, die Begeisterung am Lernen aus sich selbst heraus ganz selbstverständlich zu vermitteln, sei es den gewogenen Lesern an dieser Stelle nahe gelegt, dass durchaus ein großes Maß an Selbstständigkeit Voraussetzung für den Erfolg meiner Unterrichtsmethode ist.

Bei Bedarf ist es durchaus möglich, auch sozusagen unterrichtsvorbereitend im Rahmen einer Art das eigene Leben betrachtenden Coachings die dahingehenden Voraussetzungen zu betrachten und spielerisch zu stimulieren.
In anderen Worten : Bei ausgeprägter Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit, welche sich zumeist auf sämtliche Bereiche des eigenen Lebens bezieht, können wir gern mit Musik, aber auch mit anderen Mitteln wie Kunst oder Sport gemeinsam nach dem züdenden Funken forschen, der das kreative innere Feuer entfachen und all das plötzlich möglich machen kann, was vorher nur unter unsaglichen Anstrengungen oder gar nicht machbar schien.
Wenn wir dabei zur Musik kommen, gut. Wenn sich dabei ein Mensch selbst findet und andere Wege anstatt von Erstarrung gehen möchte, ist allein dies schon ein Beitrag, den ich gern leiste.

Das bloße Befolgen von Anweisungen in Verbindung mit der Erwartung, das Instrument so lernen zu können, wird hier ganz gewiss nicht zum Ziel führen.
Wenngleich ich durchaus mit der einen oder anderen käuflich zu erwerbenden Saxophon-Methode arbeite, wird der Unterricht bei mir doch immer unter dem Strich individuell und maßgeschneidert sein.
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